Barbara Christin

Seit 2003 ist Barbara Christin Professorin für Video- und Audioproduktion an der Hochschule Kaiserslautern. Von 2009 bis 2018 leitete sie den Studiengang „Medieninformatik“ und entwickelte den Studiengang „Digital Media Marketing“, der 2013 akkreditiert wurde.

Barbara Christin studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf. In Düsseldorf war sie Meisterschülerin bei Prof. Fritz Schwegler und schloss das Studium 1996 mit dem Akademiebrief ab. Vorausgegangen waren ein Studium der Visuellen Kommunikation mit dem Abschluss als Diplom-Designerin 1991 an der Fachhochschule Münster und ein Studium als Zweithörerin an der Wilhelms-Universität Münster in Germanistik, Anglistik und Philosophie.

2001 erhielt Barbara Christin ein Arbeitsstipendium für Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW auf Schloss Ringenberg in Hamminkeln bei Wesel. Bis dahin war sie neben der künstlerischen Tätigkeit als freie Mitarbeiterin in Bildbearbeitung und Schnitt beim Westdeutschen Rundfunk, der Deutschen Welle und anderen auch im Bereich Fortbildung tätig. Nach einer Förderung durch CEWS, Center of Excellence Women and Science, und einem Lehrauftrag übernahm sie 2002 eine Vertretungsprofessur für Medienproduktion an der Fachhochschule Flensburg im Studiengang Medieninformatik. Zusammen mit der ordentlichen Professur 2003 an der Hochschule Kaiserslautern vertrat sie bis 2004 eine Professur für den Bereich Videoproduktion im Studiengang „Virtual Design“ im Fachbereich Bauen und Gestalten. Im internationalen Verbund der One Minute Festivals gründete sie 2010 das „6010 Film- und Videofestival für One Minute Videos und Kurzdokumentationen“ in Hilchenbach-Dahlbruch bei dem sie bis 2012 die künstlerische Leitung hatte.

Barbara Christin arbeitet projektbezogen mit Bild, Bewegtbild und Sound. Gegenstand von Untersuchungen sind dabei private Räume, öffentliche Räume, Sammlungen und Archive. Thema des kommenden Forschungssemesters ist „Die Gleichzeitgkeit der Bilder“.

Mit ihrer Familie lebt Barbara Christin in Siegen.