die-sammllungen_tafeln_total_barbara-christin

Die Tafeln 1993 – 1996

Die Verfügbarkeit von Bildern aus verschiedenen Kontexten und die visuelle Erinnerung an Bilder und Objekte im alltäglichen Umgang mit einer Bildkultur produziert Felder mit Bildähnlichkeiten und Verknüpfungen.

Die Tafeln sind zwischen 1993 und 1996 entstanden. Sie sind Auszüge aus einer Vielzahl von Zeichnungen, das assoziativ über mehrere Jahre als tägliche Arbeit angefertigt wurden. Die Bildelemente sind keine Bilderfindungen sondern Bilderinnerungen.

Thema ist die Handhabung der Bilder wie sie in „Die Notizen“ beschrieben ist.

Ausgeführt sind die Tafeln mit besonderer handwerklicher Sorgfalt, die den Akt des Anfertigens und die Annäherung an die Präzision der Flächen, die die Formen definieren zu einem Prozess machen. Zahlreiche Schichten dünn lasierter Farbe ergeben die Präszision in Form und Farbe.

Die Tafeln sind Teil des Projekts „Die Sammlungen„, das als Ausstellung meiner Wohnung 1997 die Teilaspekte zum Thema Sammlungen zusammenfasst.

Zum ersten Mal wurden die Tafeln bei „Zur Darstellung weitverbreiteter Seen“ einer Ausstellung der Klasse Prof. Schwegler 1994 in der Zitronenpresse Dresden gezeigt.