Die virtuelle Stadt – 2018

Die virtuelle Stadt beschreibt als Installation ein Erleben von Stadt aus Handlungen, Erinnerungen und Erzählungen. Je höher die Mobilität ist, desto weiter können die Orte auseinanderliegen, mit denen wir Alltäglichkeit verbinden. Installation mit Sound, Video und Kartenwerken.

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24.8. – 28.8.2018 in Siegen

reisen-deutschland_barbara-christinReisen – handelsübliche Europakarte bearbeitet

Innerhalb der Stadt sind unsere Bewegungsprofile Zeichen für die Alltäglichkeiten in denen wir uns bewegen. Dafür steht eine Infrastruktur zur Verfügung, die in Stadtplänen, Landkarten und Streckennetzkarten als zeichnerische Option schon vorweggenommen ist.

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Installationsansicht, Ladenlokal in Siegen, 2018

Welche von diesen Option wir einlösen, bestimmen einerseits persönliche Vorlieben und andererseits gesellschaftliche Umstände. Je höher die Mobilität ist, desto weiter können die Orte auseinanderliegen, mit denen wir Alltäglichkeit verbinden. Die virtuelle Stadt ist subjektiv und konstituiert sich im Handeln.

europakarte_barbara-christinEuropakarte, auf der Besucherinnen und Besucher besuchte Orte markieren können.

Für die Beschreibung der virtuellen Stadt nutzt die Installation über Jahre geführte Aufzeichnungen von Bewegungsprofilen auf handelsüblichen Straßenkarten. Diese biografischen Notizen zeigen überpersönliche Cluster, aus denen z. B. Arbeitsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb von Metropolen abzulesen sind.

Zur Installation sind zwei Editionen erschienen. Ein Projekt im Rahmen von Kunstsommer 2018, Kunstverein Siegen.