Barbara Christin – Lebenslauf

Barbara Christin lebt mit ihrer Familie in Siegen und lehrt an der Hochschule Kaiserslautern „Audio- und Videoproduktion im multimedialen Umfeld“. Nach dem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf veröffentlichte sie mit der Ausstellung ihrer Wohnung in Düsseldorf erstmals „Auszüge aus dem Archiv“. Die Ausstellung mit Besucherbeschreibungen ist als „Die Sammlungen“ dokumentiert.

Das Archiv besteht seit 1993 und wird seitdem fortlaufend erweitert. Was zu Beginn ausschließlich analog archiviert werden konnte, ist inzwischen teilweise digitalisiert. Umgekehrt sind Teile des digitalen Archivs analog gesichert, um unabhängig von Plattformen, Softwareversionen und Internetzugang Zugriff auf die Inhalte zu haben.

Thematisch konzentriert sich Barbara Christin auf Raum- und Wegbeschreibungen. Die Bewegung im Raum und die Vorstellung von Raum können als Kartographie gelesen werden. Ein Netzwerk aus Bildern, Klängen, Dingen, Begegnungen, Reisen und Kontakten beschreibt einen Raum, der mit Erfahrungen und Erinnerungen ergänzt wird.

In Siegen realisierte Barbara Christin als partizipative Projekte „Die erzählte Stadt“ und „Aktionsbüro Oberstadt“, beide im Rahmen von „Kunstsommer Siegen“ veranstaltet durch den Kunstverein Siegen und mit Unterstützung der GSS, Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen e.V.

Mit der Gründung des „6010 Film- und Videofestivals für One Minutes und Kurzdokumentationen“ durch Barbara Christin in Kooperation mit Jochen Manderbach, Viktoria Filmtheater Hilchenbach, und einer jeweils hochkarätig besetzten Jury gelang ein deutsche Ausgabe im internationalen Netzwerk der One Minute Festivals gefördert durch das Land NRW und „Kunstsommer Siegen“.