Portfolio Barbara Christin

Das Portfolio zeigt eine Auswahl von Projekten und Ausstellungen. Thematische Schwerpunkte sind private Räume, öffentliche Räume, Sammlungen und Archive. Einzelne Arbeiten aus den Bereichen Bild, Bewegtbild und Text sind im Blog dokumentiert.

europakarte_barbara-christin

Die virtuelle Stadt beschreibt Stadt als Erleben aus Handlungen, Erinnerungen und Erzählungen. Für die Mobilität steht eine Infrastruktur zur Verfügung, die in Stadtplänen, Landkarten und Streckennetzkarten als zeichnerische Option schon vorweggenommen ist. Der performative Raum kann markiert, aber nicht abschließend beschrieben werden. Je höher die Mobilität, desto weiter auseinander liegen Orte, mit denen wir Alltäglichkeit verbinden. Urbanität ist damit kein geographischer Begriff.
Installation mit Sound, Video und Kartenwerken. Kunstsommer Siegen 2018

partie_zweibruecken_heute_barbara_christin

PARTIE thematisiert in der Enfilade des historischen Hofgärtnerhauses  den ehemaligen barocken Garten in Zweibrücken. Mit aufeinanderfolgenden Räumen nutzt die Installation aus Objekten, Fotografien, Videos, Klängen und Karten die einem barocken Gartens entsprechende Struktur. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Konzeption, Gestaltung und Text: Barbara Christin. Mit zahlreichen, auch historischen, Abbildungen. Hrsg. Stadtmuseum Zweibrücken ISBN 978-3-00-056628-8
Installation im Stadtmuseum Zweibrücken, 2017

aktionsbuero_oberstadt_barbara-christin

Das Aktionsbüro Oberstadt bestand im Sommer 2005 für eine Woche. Die Oberstadt als  Geschäfts- und Wohnviertel kämpfte mit Strukturveränderungen und dem Generationenwechsel im Einzelhandel. Folgen waren leerstehende Ladenlokale, weniger Laufkundschaft – und intensive Bemühungen von Seiten der Stadtplanung und des Stadtmarketings. Ziel des Aktionsbüros war, eine Karte aus Beobachtungen und Wünschen von Bürgern und Passanten zu erstellen.
Kooperation mit der Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen e. V., Kunstsommer Siegen, 2005

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Das 6010 Film & Videofestival kooperierte seit 2010 als deutsches Festival im internationalen Netzwerk der One Minute Festivals mit den One Minute Festivals in der Schweiz, in Italien, in Armenien und in Russland. Das von renommierten Jurys kuratierte Festival zeigte One Minute Videos und Kurzdokumentationen bis zehn Minuten. Gründung und künstlerische Leitung: Barbara Christin in Zusammenarbeit mit Jochen Manderbach, Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch.
Gefördert von der Filmstiftung NRW, Landesbüro Freie Kultur u. a., 2010, 2011, 2012

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Transistor Export 2002 im Museum voor Moderne Kunst in Arnhem, Niederlande, war eine Ausstellung von Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes NRW, Arbeitsstipendium für Künstlerinnen und Künstler, Schloss Ringenberg. Kuratiert von Gudrun Bott und Mirjam Westen. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Barbara Christin, Karin Geiger, Julia Schmid, Jürgen Stollhans, Heike Weber.
Transistor Export war Teil des deutsch-niederländischen Euregio-Kultur-Projekts Transistor. Publikation: Transistor Export Magazin #1, 2002

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Neue Werkstrategien #1 im Museum Folkwang in Essen gab jungen Künstlern 2001 zwei Tage lang Gelegenheit, einander Arbeiten und Arbeitsprozesse vorzustellen und gemeinsam mit den Kuratoren Necmi Sönmez, Gudrun Bott, Marcus Lütkemeyer und Mitgliedern der Arnhem Academy of Art an Design zu diskutieren. Die Konferenz hatte 2003 mit New Work Strategies #2 ein Pendant in den Niederlanden. Mit Abschluss der zweiten Konferenz erschien eine Pubikation, die die Beiträge dokumentiert.
Publikation: Neue Werkstrategien/New Work Strategies, Essen, Arnhem, 2003

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Ateliers ist eine Fotoserie, die die Ateliers der Ringenberg-Stipendiatinnen aus dem Jahr 2001 zeigen. Die Fotografien sind aus jeweils mehreren Bilddateien montiert. Die Objekte im Raum haben dadurch eine jeweils eigene Präsenz, die kaum merklich die Erfahrung mit fotografierten Räumen unterlaufen. Die Fotografien sind eine Weiterentwicklung der Raum- und Wegbeschreibungen aus vorausgegangenen Jahren. Mit den Ateliers von Natascha Borowsky, Christine Erhard, Julia Schmid und Barbara Christin.
Schloss Ringenberg in Hamminkeln bei Wesel, 2001

sammlungen_barbara-christin

Die Sammlungen beobachtet und dokumentiert zwischen 1993 und 1998 Verfahrensweisen künstlerischer Produktion mit Konvoluten von Zeichnungen, die täglich produziert, in sich ständig verändernden Nachbarschaften archiviert und 1997 bei einer Ausstellung der Wohnung öffentlich gemacht wurden. Notizen, ein initialer Text und Besucherbeschreibungen begleiten das Projekt. Als Resultate des Arbeitsprozesses entstanden fortlaufend Tafeln mit Zitaten aus den Zeichnungen.
Kunstpunkte Düsseldorf, Galerie Grahn, Museum voor Moderne Kunst Arnhem, u. a.

kulturkiosk_muenster_barbara-christin

Der Kultur Kiosk war 1990 ein zweiwöchiges Projekt mit 24 h Service in einem Hinterhaus in Münster. Ausstellungen, Installationen, Videos, Konzerte, Lesungen und Kleinkunstabende waren im täglich wechselnden Programm. Nachts lag die Zeichnung des Tages als Multiple aus. Initiiert von Barbara Christin mit Bertold Hengefeld und Kerstin Riegel. Zur Einführung sprach Pavel Liska, Kunsthistoriker, Köln.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Münster und die Kreuzviertler Geschäftsleute e. V.